Rund 80 Gäste, sechs Diskutanten, reichlich politischer Zündstoff und am Ende ein gemeinsames Steigerlied: Der erste Polit-Talk des Freiberger Forums war alles andere als ein politischer Kaffeeklatsch.
Im Januar 2026 hat vor dem Dresdner Oberlandesgericht der Terror-Prozess gegen die „sächsischen Separatisten“ begonnen. Laut Anklageschrift der Bundesanwaltschaft planten sie, die Begehung eines hochverräterischen Unternehmens.
Eine Strafanzeige ist kein Urteil. Das wegen Volksverhetzung , Beleidigung und übler Nachrede geführte Ermittlungsverfahren gegen Mathilda Huss erwies sich als unbegründet und wurde eingestellt. Dass Teile der Lokalpresse ihre Vorwürfe dennoch darauf aufbauten, sagt mehr über das journalistische Selbstverständnis einzelner Akteure aus als über die zu Unrecht beschuldigte Wissenschaftlerin.
Nach nur sechs Wochen im Amt ist Freibergs neuer Oberbürgermeister Philipp Preißler von Landrat Sven Krüger suspendiert worden. Doch wie kam es zu diesem beispiellosen Fall? Zwischen Wahlkampf-Kampagnen, enormem persönlichem Druck und einer dubiosen Wahlanfechtung vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz gerät nun auch Mitbewerber Steve Ittershagen ins Visier: Interne Dokumente werfen die Frage auf, wer wirklich hinter den juristischen Kulissen die Fäden zog.
Die Auseinandersetzung um die Freiberger Oberbürgermeisterwahl und die anschließende Wahlanfechtung werfen bis heute Fragen auf. Im Interview schildert Mathias Stahl, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Freiberger Stadtrat und unmittelbar in die Prüfung der Wahlanfechtung eingebunden, seine Sicht auf die Entstehung der Klageschriften, die Beteiligten und bislang ungeklärte Punkte.
Es ist eine Tragödie die betroffen macht, dass empfinden viele Beobachter des Geschehens um Philipp Preissler so. Dem kann man nur beipflichten. Doch jede Tragödie hat ihren Anfang. Begann sie bereits mit der Nominierung des Kandidaten?
Passt der Islam in unsere Gesellschaft und warum ist ein schlechter Muslim ein guter Muslim? Diese Frage stellt Laila Mirzo in ihrem Buch und fordert darin einen klaren Bruch mit orthodoxen, gewaltsamen Dogmen. Sie beschreibt die Religion so verständlich, dass sich der interessierte Leser am Ende selbst ein Urteil bilden kann.
Warum „Ändere besser nicht ein schon lange bewährtes System!“ heute aktueller ist denn je. Sprichwörter enthalten oft eine zeitlose Wahrheit – doch was passiert, wenn wir sie im Privatleben völlig ignorieren? Während in Wirtschaft und Handwerk bewährte Strukturen geschätzt werden, neigen wir in Familie und Partnerschaft immer schneller zur radikalen Trennung. Ein nachdenklicher Blick auf die Frage, ob wir das Kompromisseschließen verlernt haben und was Kinder sich wirklich wünschen.
Am frühen Morgen des 1. August 2026 kam es in der Freiberger Meißner Gasse zu mehreren Gewaltdelikten, bei denen ein Mensch sehr schwer verletzt wurde. In einer Mahnwache brachten, am Montag darauf, rund 200 Menschen ihre Betroffenheit über diese Gewalttat zum Ausdruck.
Mit der Rücknahme der Klage gegen die Oberbürgermeisterwahl in Freiberg ist das juristische Verfahren beendet. Doch auch wenn die Gerichte nicht weiter über den Wahleinspruch entscheiden werden, sind längst nicht alle Hintergründe aufgeklärt.
Der Sommer 2026 hat es in sich. Die schwarz-rote Koalition unter Friedrich Merz schiebt gleich drei der unbeliebtesten Reformvorhaben im Eiltempo während der FIFA-Weltmeisterschaft in Nordamerika durch das parlamentarische Verfahren.
Nachdem die Verhandlung zur Oberbürgermeisterwahl in Freiberg am 23.06.2026 durch die Rücknahme der Klage gegen diese Wahl endete und Philipp Preissler sein Amt als Oberbürgermeister antreten konnte, bleiben trotzdem Fragen offen.
Die zwei Monate Gnadenfrist, die uns die Obrigkeit beim Spritpreis gewährt hat, sind morgen vorbei. Wieso es gerade zwei Monate waren, hat keiner so richtig verstanden ...
Nach dem Rückzug des Wahleinspruchs gegen die Freiberger Oberbürgermeisterwahl am Verwaltungsgericht Chemnitz ist das Verfahren aus formalen Gründen ohne inhaltliche Entscheidung beendet. Nach über einem Jahr Stillstand gilt es nun, die politischen Streitigkeiten beizulegen und den neuen OB Philipp Preißler zu unterstützen.