Zur Debatte gestellt: Meinungen und Kontroverses

Die sächsischen Separatisten - der erfundene Terror - oder wie ein Rechtsstaat untergeht.

von: Christine Diewald

Buchübergabe "Fangschuss" an Marko Winter durch Christine Diewald, Screenshot 2026

Im Januar 2026 hat vor dem Dresdner Oberlandesgericht der Terror-Prozess gegen die „sächsischen Separatisten“ begonnen. Dieser imaginierten Gruppierung werden zwanzig Mitglieder zugerechnet. Laut Anklageschrift der Bundesanwaltschaft planten sie die Begehung eines hochverräterischen Unternehmens. Sie seien überzeugt gewesen, dass Deutschland vor dem Kollaps stehe. An diesem „Tag X“ sei geplant gewesen, mit Waffengewalt möglichst große Teile Sachsens zu erobern und dort einen eigenständigen, an der Ideologie des Nationalsozialismus orientierten Staat zu errichten. Es sei die Liquidierung von Vertretern der bisherigen Ordnung geplant gewesen. Ebenso sollten ethnische Minderheiten und politische Gegner aus der Gegend entfernt werden.

Dem Angeklagten Kurt Hättasch wird zusätzlich versuchter Mord aus niederen Beweggründen, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und ein Verstoß gegen das Waffengesetz zur Last gelegt.

Nachdem diese Leute jahrelang überwacht und abgehört worden waren, erfolgte am 05.11.2024 eine großangelegte Razzia und die Festnahme von 8 Männern. Bei den Festnahmen wurden 450 Polizisten und Spezialkräfte eingesetzt und ein Vorgehen gewählt, das ein möglichst großes Potential für Eskalation bot. Die 8 jungen Männer sitzen seitdem unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen in Untersuchungshaft.

Der Prozess gegen diese acht Männer begann im Januar 2026. Bis Dezember 2026 sind knapp 70 Verhandlungstage geplant.

Beweise für die schweren, sehr konkreten Anschuldigungen gibt es nicht. Es kann den Angeklagten keine strafbare Handlung vorgeworfen werden, niemand wurde geschädigt. Die sichergestellten Waffen sind, bis auf eine Pistole, registrierte (Jagd-)Waffen. Die Anklage stützt sich auf die Interpretation abgehörter, teils Jahre alter Chats und auf Mutmaßungen.

Die Inhaftierten und auch die in Freiheit befindlichen Mitangeklagten waren durch gemeinsame Outdoor- und Survival-Aktivitäten verbunden. Sie sind Patrioten mit Sinn für traditionelle Werte. Drei der Inhaftierten sind AfD-Mitglieder.

Zu den Inhaftierten gehören auch die Brüder Jörg und Jörn S. die familiär „vorbelastet“ galten, mit einer Vorliebe zum Militärischen ohne dass ihnen daraus eine strafbare Handlung vorgeworfen werden kann. Ihr Vater hatte in Österreich vor Jahren Wehrsport-Übungen durchgeführt, darüber bereitwillig öffentlich Auskunft gegeben und sich dabei auch filmen lassen. Auch ohne klare Beweislage bzgl. Umsturzplänen wurde er wegen „Wiederbetätigung“ zu 8 Jahren Haft verurteilt, wovon er knapp 5 Jahre abgesessen hat. Andererseits hat die Mutter der beiden Inhaftierten Jörg und Jörn S. mir im Gerichtssaal berichtete, dass ihre Söhne immer sehr zurückhaltend waren, eben weil sie nicht das Schicksal ihres Vaters erleiden wollten. Das hat sich in meiner Recherche bestätigt.

Als schlagender Beweis für die Umsturz-Planung durch die „sächsischen Separatisten“ gilt dem Mainstream und der Staatsanwaltschaft ein „Häuserkampf-Training“ mit Softair-Waffen (Paint Ball Training). Solche Trainings sind jedoch legal; es gibt deutschlandweit ein breites Kursangebot und sogar Turniere.

Das Häuser-Kampf-Training wurde von einem mutmaßlichen FBI-Agenten initiiert. Auf eine kleine Anfrage der AfD bestreitet die Bundesregierung, dass bei den Ermittlungen ein FBI-Ermittler zum Einsatz gekommen sei. Vorladen möchte man den mutmaßlichen Agenten im Verfahren allerdings nicht. Die Mittschnitte von Telefonaten mit diesem Mann wurden erst auf Betreiben der Anwälte herausgegeben. Laut Rechtsanwalt Kohlmann kann man der Quelle entnehmen, wie der vermeintliche FBI-Agent es versucht hat Umsturzideen einzureden. Die Angeklagten selbst hätten solche dabei nie geäußert und ebenso wenig von einer Eroberung Sachsens am Tag X geredet.

Kurt Hättasch, AfD Mitglied und Stadtrat in Grimma, war an diesem Paint-Ball-Training selbst nicht beteiligt. Er war vielmehr der Initiator von langen Wanderungen und Übernachtungen im Wald. Er führte ein bürgerliches, straffreies Leben.

Womit die gewalttätige Verhaftung von Hättasch durch ein vielköpfiges Sondereinsatzkommando im Dunklen unter Beschuss seines Hauses mit Rauchgranaten, gerechtfertigt war bleibt fraglich? Man hätte ihn völlig ruhig an zahlreichen Orten und durch zwei Streifenbeamte festnehmen können.
Bereits auf den ersten Blick gibt es in diesem Fall so viele Ungereimtheiten, dass massive Zweifel an der Verhältnismäßigkeit und damit der Rechtsstaatlichkeit des Vorgehens geäußert werden müssen!

Mein vorläufiges Fazit ist, dass hier die herrschende Klasse eine weisungsgebundene Staatsanwaltschaft politisch instrumentalisiert und Kampf gegen die Opposition und gegen freie Bürger betreibt. Es wird aus Angst vor Machtverlust ohne Maß zugeschlagen. Nach dem Motto: “Bestrafe einen, erziehe Tausende.“

Umso enttäuschender ist die Reaktion der AfD. Nach Bekanntwerden der Verhaftungen wurde vom AfD-Bundesvorstand ein Parteiausschlussverfahren gegen die drei Mitglieder eingeleitet. Der sächsische Landtagsabgeordnete Alexander Wiesner hat das Arbeitsverhältnis mit Kurt Hättasch sofort gekündigt. Eine Solidaritätskundgebung für Hättasch durch die AfD Grimma, wurde durch die sächsische Parteiführung verboten.

Die AfD hat damit ohne Not ein rechtsstaatliches Prinzip abgeräumt, nämlich das Prinzip der Unschuldsvermutung! Das geschah obwohl die Partei selbst beständiger Diffamierung ausgesetzt ist und man dadurch wissen müsste, wie skrupellos jedes erdenkliche Mittel gegen die AfD eingesetzt wird.

„Man wolle die Demokratie abschaffen und nach der „Machtergreifung“ einen nationalsozialistischen Staat errichten“, heißt es variantenreich aus allen öffentlich-rechtlichen Kanälen über die AfD. Der Verfassungsschutz wird auf die Partei losgelassen, es kommt wiederholt zum Entzug des passiven Wahlrechts und vieles mehr.

Statt jedoch aufrecht zu stehen, duckt man sich weg und lässt sich von der Meute treiben. Die AfD wird deswegen in keiner Weise stärker akzeptiert, oder fairer behandelt werden. Die Jagd auf die einzige Opposition wird sich durch so ein verdruckstes Weichen sogar noch verstärken. Denn wenn die Partei selbst ihre Mitglieder hängen lässt und sogar rauswirft, dann wird wohl was dran sein an den Vorwürfen, dass sich in der AfD Terroristen tummeln.

Dieses Verhalten ist nicht nur für die Inhaftierten höchst tragisch. Hier werden gerade die Existenzen unbescholtener Bürger zerstört. Dabei nimmt man auch bewusst eine Tötung in Kauf. Kurt Hättasch wurde bei seiner Verhaftung niedergeschossen, als er im Glauben an einen ANTIFA-Angriff dem Sondereinsatzkommando, das er nicht als solches erkannte, mit seinem legalen Jagdgewehr entgegentrat. Die Kugel, die seinen Kiefer zertrümmerte, wurde in die Schulter abgelenkt. Wäre die Flugbahn der Kugel nur wenige Millimeter abgewichen, wäre Kurt Hättasch jetzt tot.

Auf Wikipedia heißt es, dass er durch einen Warnschuss verletzt worden sei und keine Lebensgefahr bestanden hätte. Ein Warnschuss ins Gesicht?!

Er konnte wochenlang keine feste Nahrung zu sich nehmen, sein Arm war wochenlang gelähmt. Spätfolgen sind hier nicht ausgeschlossen.
Das Einsatzkommando wurde inzwischen bei einer internen Untersuchung von Schuld freigesprochen. Das Vorgehen sei verhältnismäßig gewesen. Stattdessen bastelte man für Hättasch eine Mordanklage.

Patriotismus, Survival-Aktionen, Kritik an den bestehenden Verhältnissen und zwei Brüder, die man medial mühelos als militante Nazis vorführen kann. Und schon haben wir rechten Terrorismus mit AfD-Bezug. Wie perfide.

Das hasenfüßige Verhalten der AfD ist noch aus einem weiteren Grund fatal: Wenn sie versagt, ob in der Opposition oder später in Regierungsverantwortung - nicht, weil sich die Grenzen des Machbaren zeigen oder weil die Kassen leer sind, sondern weil sie abflacht und den Weg des geringsten Widerstandes sucht - dann stirbt die Hoffnung auf einen friedlichen, demokratischen Wandel. Vielleicht die letzte Hoffnung.

Dann wird sich die Gewaltspirale weiterdrehen und die Reste unseres Rechtsstaats werden dann sicher weitgehend ausgesetzt; zur Rettung „UNSRER Demokratie“ versteht sich. Zusammen mit einer fragilen Energieversorgung, zusammenbrechenden Sozialsystemen, einer implodierenden Wirtschaft und einer gespaltenen, entsolidarisierten Gesellschaft ergibt sich daraus eine Gemengelage, in der man politisch alles wird durchsetzen können.

Alle Macht geht vom Volke aus! §20 unseres Grundgesetzes gilt praktisch nicht. Wir erleben seit Jahren, wie an entscheidenden Stellen gegen unsere Interessen und gegen unseren mehrheitlich erklärten Willen regiert wird. Die Schulden-Macherei, die Migrationspolitik, die irrwitzige Energiewende, Milliarden Zahlungen an die Ukraine, das sind nur die drängendsten Beispiele, wo die breite Mehrheit das Gegenteil vom aktuellen Regierungshandeln will.

Es ist der Schulterschluss aus Finanz-Oligarchie, Medienkartell und Politik, die aus Hinterzimmern ihre Agenda propagieren und umsetze, egal was wir wollen.

Wussten Sie, dass Larry Fink vor der Sommerpause „unseren“ Kanzler im Kanzleramt besucht hat? Er ist Milliardär und CEO von Black Rock.

Deutschland und ganz Europa stehen tatsächlich am Abgrund. Am „Tag X“ werden aber sicher nicht irgendwelche Separatisten mit 20 Jagdgewehren und ein paar Kilo Weltkriegsmunition „übernehmen“. Vielmehr werden die Machteliten, die uns den ganzen Schlamassel eingebrockt haben, die kommenden Krisen ausnutzen und uns mit nie da gewesenen Freiheitseinschränkung überziehen, uns enteignen und keinen Raum mehr für Opposition übriglassen.

Es hat bereits begonnen und es geht Schritt für Schritt weiter, bis es kein Zurück mehr gibt. So wie es Jean-Claude Juncker vorgezeichnet hat. Das Zitat von Jean-Claude Juncker aus dem Jahr 1999 lautet: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“. 6)

Von Ballweg, über Prinz Reuß zu Dr. Bianca Witzschel: Es ist erschreckend und man will es selbst nicht glauben, obwohl es offenkundig ist, es wird Gesinnungsjustiz betrieben.

Wer sich diesen neuesten „Hexen-Hammer-Prozess“ einmal selbst anschauen will, am 15. und 16.09.2026 ist der nächste Verhandlungstag. Beginn wohl wieder 9:30 Uhr am Oberlandesgericht Dresden Hammerweg 26 (heißt wirklich so).

Ich werde da sein und Sie sollten es auch sein!

Ergänzung am 16.9.: Folgende Prozesstermine für die Hauptverhandlung „Sächsische Separatisten“ sind festgelegt:

  • Mittwoch, 04.11.2026
  • Montag, 09.11.2026
  • Dienstag, 10.11.2026
  • Mittwoch, 11.11.2026
  • Montag, 16.11.2026
  • Dienstag, 17.11.2026
  • Montag, 23.11.2026
  • Dienstag, 24.11.2026
  • Mittwoch, 25.11.2026
  • Montag, 30.11.2026
  • Dienstag, 01.12.2026
  • Mittwoch, 02.12.2026
  • Dienstag, 08.12.2026
  • Mittwoch, 09.12.2026
  • Dienstag, 15.12.2026
  • Mittwoch, 16.12.2026

 

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