Zur Debatte gestellt: Meinungen und Kontroverses -

Laila Mirzos aktuelles Buch

Buchvorstellung von Claudia Weinmann-Söding

Stoppt den Kuschelkurs auf Kosten unserer Sicherheit – Warum der Islam nicht zu Deutschland gehört – ein Blick in das Buch von Laila Mirzo

Vorderseite des Buches
Bild: jf-buchdienst.de

Als ich Laila Mirzos Buch „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“ zur Hand nahm, erwartete ich zunächst eine reine Kritik an einzelnen Personen oder der politischen Situation in Nahost – schließlich verließ Mirzo ihre Heimat Syrien bereits 1989, weil ihr Vater dort als Oppositioneller verfolgt wurde. Vor ihrer Übersiedlung nach Europa lebte sie nicht nur in Syrien, sondern zeitweise auch in Saudi-Arabien – einem Land, das von der besonders strengen, orthodoxen Strömung des sunnitischen Islam geprägt ist. Dort erlebte sie bereits als Kind die konkreten Auswirkungen einer gesellschaftlichen Ordnung, die strikt nach religiösen Gesetzen ausgerichtet ist. Doch ihr Werk geht viel weiter und setzt an den religiösen Fundamenten an. Aus ihrer eigenen Erfahrung im arabischen Raum heraus erklärt die Autorin die Grundlagen der islamistischen Ideologie so klar und verständlich, dass unmissverständlich deutlich wird, welche Gefahr von ihr für unsere Zivilisation ausgeht. Ich habe mir auf fast jeder Seite Textstellen markiert, die mir in Debatten als wertvolle Argumentationshilfe dienen.

Mirzos Analyse zeigt auf, warum der wortgetreue, fundamentale Islam die Fundamente unseres Rechtsstaates und die Sicherheit in unserem Land bedroht. Wer den politisch-rechtlichen Schriften aus der medinischen Zeit Mohammeds wörtlich folgt – welche die früheren, friedlicheren mekkanischen Verse überlagern –, strebt zwangsläufig die Scharia an und ordnet unsere Gesetze, unsere Verfassung und die Errungenschaften der westlichen Zivilisation einer religiösen Dogmatik unter. Der Buchtitel „Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“ beschreibt genau diesen Widerspruch: Wer strenge, gewalttätige Gebote missachtet und stattdessen freiheitliche Werte teilt, gilt in der Orthodoxie zwar als „schlechter“ Muslim. Genau das macht ihn aber zu einem friedlichen Bürger. Falsch verstandene Toleranz in Politik und Medien führt dazu, dass gewachsene deutsche Werte schrittweise zurückgedrängt werden. Anstatt von Zugewanderten die Anpassung an unsere Leitkultur einzufordern, weicht die Gesellschaft immer weiter zurück und opfert freiheitliche Errungenschaften zugunsten einer starren, veralteten Ideologie, die jeglichen gesellschaftlichen Fortschritt ablehnt.

Ganz besonders dramatisch zeigen sich diese Folgen für die Rolle der Frau. In unserer freien Kultur ist die Selbstbestimmung der Frau ein unumstößlicher Grundpfeiler. Der orthodoxe Islam hingegen weist Frauen eine untergeordnete Rolle zu, entzieht ihnen die Selbstbestimmung und drängt sie aus dem öffentlichen Leben zurück in Abhängigkeiten. Die fortschreitende Ausbreitung dieser Religion gefährdet die errungene Freiheit und Sicherheit von Frauen in unserem Land direkt.

„Nur ein schlechter Muslim ist ein guter Muslim“ ist ein notwendiger Weckruf gegen die stetige Selbstaufgabe. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle, denen der Erhalt unserer Kultur, unserer Werte und unserer Freiheit am Herzen liegt.

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