Die Freiberger Ausstellung "Aufbrüche – Alles auf Anfang" blendet wichtige historische Anfänge ab 1989 aus und zeichnet ein verzerrtes Bild der lokalen Jugendsozialarbeit. Fehlgeleitete Fördermittel und der bewusste Verdrängungswettbewerb staatsnaher Träger führten seit den 1990er-Jahren zum institutionellen Niedergang der lokalen Jugendarbeit. Heute prägen stattdessen ideologische Einengung, mangelnde Diskursfähigkeit und politische Einseitigkeit die Trägerlandschaft der Kinder- und Jugendarbeit.
Eine Reflexion von Guntram Wiesner