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Auf der Straße für den Lebensschutz
Bericht von Jonas Krahl
„Marsch für das Leben“ in Berlin
Am Samstagmorgen (19.09.2026) startete eine Freiberger Gruppe nach Berlin und folgte damit dem Aufruf des Bundesverbands Lebensrecht zum „Marsch für das Leben“. Sie schloss sich den 4.200 Teilnehmern des friedlichen Marsches an und zog gemeinsam mit christlich-konservativen Gruppen durch die Stadt. Dabei forderten sie einen verstärkten Schutz ungeborener Kinder sowie mehr Unterstützung für Frauen, die sich in Krisensituationen befinden.
Am Straßenrand sammelten sich gelegentlich kleinere Gruppen linker Gegendemonstranten. Mit Transparenten wie „Ihr seid die Hölle“ oder „Hätt’ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ brachten sie ihre ablehnende Haltung gegenüber den Lebensschützern zum Ausdruck. Im Vorfeld hatte das Antifa-Bündnis „Widersetzen“ dazu aufgerufen, den „Marsch für das Leben“ zu sabotieren. Aufgrund der überschaubaren Zahl an Gegendemonstranten blieben größere Störaktionen jedoch aus.
Nur vor einer Verbindungsbrücke der Charité an der Luisenstraße kam der Marsch kurzzeitig zum Stehen. Drei vermummte Personen seilten sich von einem Gebäude ab und versuchten, ein Banner zu hissen. Die Polizei schlug daraufhin ein Fenster ein, um schnell auf das Dach der Brücke zu gelangen, und konnte die Personen zügig festsetzen.
Nach Angaben der Polizei waren an diesem Tag 1.150 Kräfte in der Hauptstadt aufgeboten. Der Veranstalter zeigte sich anschließend sehr dankbar gegenüber den Beamten und teilte mit, dass der nächste „Marsch für das Leben“ am 18. September 2027 in Berlin und Köln stattfinden wird.