2,10 Euro oder „Wenn sich das Volk kein Brot leisten kann, soll es doch Kuchen essen.“ (Marie Antoinette – oder eben nicht)
Rund 2,10 Euro kostet heutzutage der Liter Diesel in Freiberg. Das sind 0,40 Euro mehr als vor Beginn des Überfalls auf den Iran. Die Kraftstoffpreise in unserer Heimat sind ohnehin schon völlig überhöht. Hierbei sollte man aber wissen, dass der Staat der größte Preistreiber an der Tankstelle ist.
Circa 40 % (0,84 Euro) der 2,10 Euro kosten die Herstellung, der Handel und der Gewinn der Anbieter. Die anderen ca. 60 % (1,26 Euro) vom Dieselpreis steckt der Staat ein. Steigt der Preis der Anbieter, erhöht sich der Gewinn des Staates, da auf alle Kosten am Ende die 19 % Umsatzsteuer obenauf kommen.
Die Tankstellenpreise sind allerdings nur eine Seite der Medaille. Höhere Kraftstoffkosten bedeuten auch höhere Transportkosten. Dies wiederum bedeutet höhere Verbraucherpreise. Auch auf die höheren Nettopreise des Einkaufs wird die Umsatzsteuer aufgeschlagen. Wiederum verdient der Staat mehr.
Warum sollte die Regierung dieses Staates etwas gegen diese Preisspirale tun? Vielleicht, um die nächsten Wahlen nicht zu verlieren.
Hier kommen die Medien ins Spiel. Sie ziehen alle möglichen Gründe der Preisexplosionen an den Haaren herbei, ohne auf das totale Regierungsversagen der „gebrauchten“ Parteien hinzuweisen. Zeitungen wie unser regionaler „Noch-Platzhirsch“ machen ihrem Beinamen als damaliges Zentralorgan der SED-Bezirksleitung heute noch alle Ehre. Diese Blätter standen damals und stehen heute einer positiven Entwicklung unserer Heimat entgegen.
Haben Sie davon im Zentralorgan gelesen? Auf die Frage von Karsten Hilse (AfD) im Bundestag, ob es im Angesicht der explodierenden Kraftstoffpreise nicht sinnvoll wäre, die CO₂-Bepreisung auszusetzen, antwortete Carsten Schneider (SPD), Minister für Umwelt, Kultur und Reaktorsicherheit:
„Grundsätzlich ist es am besten, Sie fahren ein batterieelektrisches Auto, dann sind Sie nicht davon abhängig, wie der Benzinpreis ist.“
„Wenn sich das Volk kein Brot leisten kann, soll es doch Kuchen essen“, wurde Marie Antoinette zugeschrieben.
Dem Bundesminister finanziert sein Volk einen Audi Q6 e-tron mit 367 PS für schlappe „ab“ 64.450 Euro – und er hat es wirklich gesagt.
Warum kaufen Sie sich also keinen Q6 e-tron?