„Für Frieden auf Erden“ - Ostermontagsdemo der Friedensbefürworter in Chemnitz

von Uwe Petersen

Chemnitzer Ostermarsch © Uwe Petersen 2026

Unter dem Motto „Chemnitzer Ostermarsch – für Frieden auf Erden“ hatte die Bürgerinitiative „Chemnitz steht auf“ (chemnitzstehtauf.de) für den Ostermontag zur Friedensdemonstration an den Chemnitzer „Nischel“ aufgerufen. Gefolgt sind diesem Aufruf gerade einmal rund 200 Menschen.

Eine traurige Bilanz angesichts der Dringlichkeit des Themas und der Brisanz der aktuellen Weltlage. Dennoch wurde die Demonstration lautstark, entschlossen und mit klaren Botschaften durchgeführt. Aus Berlin war Hendrik Sodenkamp angereist und überbrachte eine Grußbotschaft. Er ist neben Anselm Lenz Mitherausgeber der Wochenzeitung „Demokratischer Widerstand“ (demokratischerwiderstand.de). Dann brach der Demonstrationszug zu einem fast zweistündigen „Spaziergang“ durch Chemnitz auf. In der Nähe des Schauspielhauses versammelten sich die Teilnehmer zu einer weiteren Kundgebung.

Dort benannte Alexander Putzschke aus Lunzenau bei Penig in einer aufrüttelnden Rede die heuchlerische Politik der NATO, der derzeitigen Bundesregierung und der Staatsmedien unmissverständlich beim Namen. Er schloss mit der klaren Forderung, angesichts der katastrophalen Weltlage bestehende Ressentiments zu überwinden und über alle Brandmauern hinweg gemeinsam für den Frieden einzustehen.

Nach knapp zwei Stunden endete die Demonstration wieder bei unserem „Karli“ und Hendrik Sodenkamp gab noch einmal seiner Zuversicht Ausdruck, dass es trotz der viel zu wenigen Teilnehmer Grund zur Hoffnung gibt. In fast allen größeren Städten wachen die Menschen auf und erteilen der Politik der Bundesregierung ihre unmissverständliche Ablehnung.

Weitere Bilder in nachfolgender Galerie.

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